Die Kimbern und Teutonen wandern

Jütland, wir schreiben das Jahr 121 v. Chr. An der dänischen Nordseeküste, leben viele kleinere Stämme, von denen man in Rom nichts näheres weiß. Sie bilden keine größeren Städte, keine monumentalen Tempeln. Man lebt bescheiden, im Einklang mit der Natur, wie es schon Jahrtausende zuvor ihre Vorfahren getan haben. Die meisten waren Bauern - sie hatten Vieh und Felder. Doch sie hatten schon seit längeren Kontakt mir den Völkern und Händlern aus dem fernen Süden, die die Wege in das raue Skandinavien nicht scheuten. Es waren Leute aus dem Keltengebiet, sowie Skythen aus dem Osten, Römer und Griechen. Nicht zuletzt ein Grund für die bevorstehende Völkerwanderung, denn wussten die Händler von fruchtbaren Land und Reichtümer zu berichten, wie man sie hier nicht kannte. Über den Hauptgrund der großen Wanderung, gibt es geteilte Meinungen. Eine heftige Sturmflut, die das Land überschwemmt hatte, war der Auslöser. Doch zweifelten an dieser Theorie bereits die Schreiber der Antike. Da ein Teil der Stämme zurück blieb, ist wohl eine große Sturmflut eher unwahrscheinlich, zu dem die Gezeiten die Völker nicht abschrecken konnte, da die Natur regelmäßig dieses Schauspiel bot. So kann man davon ausgehen, dass der Grund sowohl eine Klimaverschlechterung war - nachweislich wurde das Klima in den Jahrhunderten vor der Zeitwende rauer, dadurch die Böden weniger fruchtbar - als auch eine stark zunehmende Bevölkerung. Und natürlich die Perspektive nach einem besseren Leben im sonnigen Süden. So wurden die Götter befragt und die Völker teilten sich. Einige blieben zurück und erhielten Nachrichten vom Marsch ihrer Stammesbrüder. In Dänemark haben sich die Namen der Kimbern und Teutonen in den Landschaftsbezeichnungen Himmerland (früher Himberland)  und Ty erhalten. Beide Gebiete liegen am Limfjord in Jütland. Die nordfriesische Insel Amrun lässt noch den Namen der Ambronen erkennen. Viele Jüngere dieser Stämme brachen mit Ihren Führern auf, Männer, Frauen, Kinder, auf kleinen Pferden, die den heutigen Islandponys ähnelten, auf Karren mit Ochsengespannen. Auf Wegen die es schon lange zwischen Norden und Süden gab, aber nicht mit den komfortablen römischen Straßen zu vergleichen waren. Oft waren große Gewässer und Wälder Hindernisse. Über den weiteren Ablauf des Zuges entschieden die Priester mit Hilfe von Ritualen. Dabei spielten Pferde und die Himmelsrichtungen eine große kultische Rolle. Auch Opfer wurden erbracht. Ob die vielen Opferkessel, die aus archäologischen Grabungen hervorgehen für Menschenopfer dienten, kann man heute nicht mit Sicherheit sagen. Die Wahrscheinlichkeit ist zumindest bei Gefangenen gegeben, da die Germanen, wie auch die Kimbern die religiöse Vorstellung mit dessen magischer Bedeutung von den Kelten übernommen haben. Die Kelten zeigten eine außergewöhnliche Vorliebe für die Opferkessel. Der berühmteste wurde im Himmerland gefunden. Der " Gundestrup - Kessel". Ein Geschenk eines keltischen Häuptlings oder auch aus einem Beutezug. Erkennbar ist die Gestalt des gehörnten keltischen Gottes "Cernunnos". Unter seinen germanischen Eigentümern hatte der "Gundestrup - Kessel" ein bewegtes Schicksal. Er wurde in seine Einzelteile zerlegt und in der Erde vergraben - entweder als Opfer für die Götter oder als Versteck in unruhigen Zeiten. Der röm. Historiker "Strabon" schilderte, wie Priesterinnen der Kimbern über einen Bronzekessel Menschenopfer darbringen, indem sie gefangenen Römern die Kehle durchschneiden. Aus dem im Kessel fließendem Blut weissagen sie die Zukunft. Das Germanen und Kelten eng verbunden waren bestätigt sich im Zug der Kimbern und Teutonen, denen sich viele keltische Stämme anschlossen, darunter z. B. die Tiguriner. So schlossen sich der Wandergemeinde immer mehr Stämme an, mit den selben Motiven. Aber nicht nur Wälder und Flüsse waren erschwerende Hindernisse, sondern auch Hunger und Kälte. Dadurch getrieben musste man kämpfen. Wer sich nicht anschloss, seine Abgaben nicht machte und sich dem Zug entgegenstellte, wurde nach dem Gesetzt des Stärkeren überrollt. Die Route führte von Jütland über Norddeutschland, den "Herkynischen Wald", der von den Römern so genannt wurde und südlich der Alpen als Schreckensgebiet undurchdringlicher Wildnis galt. Es handelte sich um die breite, damals dicht bewaldete Mittelgebirgszone vom Schwarzwald bis zu den Karpaten. Im Gebiet vom Böhmen angelangt, stieß der Zug erstmals auf ernst zu nehmenden Widerstand. Es waren die keltischen Boier, die selbst nach langen Wanderungen eine Heimat in Böhmen gefunden haben und auch dieses den Neuankömmlingen nicht überlassen wollte. So kam es zu der interessanten Konstellation, das ein Bund von Germanen und Kelten gegen Kelten kämpfte. Verhandlungen liefen ergebnislos. Die boischen Krieger erwiesen sich als so wehrhaft, dass sich der Gegner zum weiterziehen entschloss. Die alte Bernsteinstraße, die die Ostsee mit der Adria verband, führte sie an die Donau, in das Gebiet des modernen Ungarn und Österreich. Schließlich erreichten die wandernden Massen - man spricht heute vorsichtig von 300.000, mit den im Laufe der Jahre angeschlossenen Stämme - die Ostalpen, wo sie auf das Reich der keltischen Noriker trafen. Dieser wäre einer unter den vielen Stämme gewesen, denen der Verbund begegnete, wenn die Noriker nicht in engen Beziehungen zu ihrem südlichen Nachbarn, zu Rom gestanden hätten. Damit kam die Großmacht ins Spiel und die erste Konfrontation zwischen Römern und Germanen nahm ihren Lauf, der für das Imperium verheerend enden sollte. Offiziell riefen die Noriker, deren Kernland Kärnten war, römische Truppen um Hilfe. Ob dies tatsächlich geschah oder ob die Kelten nicht eher mit den Eindringlingen verhandeln wollten, weiß man nicht. Jedenfalls ließ der Konsul Cnaeus Papirius Carbo als höchster Beamter der Republik und als Oberbefehlshaber des Heeres die Alpenpässe besetzen. Er selbst zog mit zwei Legionen nach Norikum. Zugleich schlug die Nachricht von den Eindringlingen aus dem Norden in Rom wie eine Bombe ein. Das Trauma der Katastrophe von 387 v. Chr. saß noch tief in den Köpfen. Damals war der keltische Häuptling Brennus mit seinen Horden in Italien eingefallen und zerstörte ganz Rom, bis auf den Kapitolshügel. Nur hohe Tributzahlungen an die Kelten verhinderten noch mehr Zerstörung. Es dauerte sehr lange bis man die Nachfahren von Brennus südlich der Alpen bändigen konnte. Kein Wunder also, die panische Angst, denn vom Land der Noriker nach Oberitalien war es über die Gebirgspässe nur ein kurzer Weg. Als der Verbund jedoch nicht angriff, beging Carbo aus Überheblichkeit seinen ersten Fehler. Er rückte gegen die Kimbern vor und beschuldigte sie, die Noriker angegriffen zu haben, die Freunde der Römer seien. Zumindest gerüchteweise mussten die Kimbern über die Macht des römischen Militärs informiert gewesen sein, denn sie versicherten die Noriker in Frieden zu lassen. Sie seien nur auf der Suche nach neuem Siedlungsland. Carbo lockte sie darauf hin mit dem Vorwand, er sei ihnen bei der Suche behilflich, in eine Falle, in dem er den Kimbern röm. Führer zuwies und diese beauftragte mit den Barbaren einen längeren Umweg zu machen, derweil er ihnen mit seinen Legionen in Eilmärschen den Weg abschnitt und Posten bezog, um sie aus einem Hinterhalt zu vernichten. Er sollte für seinen blinden Ehrgeiz bitter bezahlen. Die Schlacht fand 113 v. Chr. bei Noreia im heutigen Kärnten statt. Noreia wurde so zu einem Schauplatz der Weltgeschichte. Carbo überfiel die Kimbern während der Rast. Warum er glaubte, die Barbaren leicht zu besiegen zu können, sollte sein Geheimnis bleiben. Der primitiven, vorbehaltlosen Kampftechnik der Germanen waren die überraschten Römer nicht gewachsen - zwei Legionen, 12.000 röm. Soldaten, wurden aufgerieben. Das sie nicht völlig vernichtet wurden, verdanken sie dem Aberglauben der Germanen. Ein Gewitter setzte ein, und die Germanen brachen die Schlacht ab. So konnte wenigstens noch ein kleiner Teil der Legionen in die Wälder flüchten. Carbo wurde als ein Verlierer der Geschichte dargestellt. Appian urteilte: "Er bezahlte den Wortbruch mit den Verlust vieler Leute". Ebenso Diodor, Livius und Strabon. Nicht nur der Niederlagen wegen, sonder auch wegen seinem ungebührenden Verhalten gegenüber den friedlich gesinnten Kimbern. Doch was die Römer danach befürchteten, traf nicht ein. Anstatt gegen Italien zu ziehen, ging es Richtung keltischer Helvetier - einige wenige ließen sich an Neckar und Main nieder, wurden später keltisiert, behielten aber Ihre Stammesnamen - der Großteil wanderte weiter nach Gallien. 109 v. Chr. landete der große Strom an der Rhone, wo sie das Lager von "Marcus Junius Silanus" antrafen und baten wieder friedlich um Vergabe von Siedlungsgebiet. Sie waren sogar bereit als römische Bundesgenossen auf dem Gebiet zu bezahlen und boten sich mit Söldnerdienste in der röm. Armee an. Und wieder wurden sie abgelehnt und diesmal von "Silanus" angegriffen. Abermals endete es mit einer klaren Niederlage der Römer. Diesmal wurden vier Legionen mit ca. 24.000 Soldaten aufgerieben. Doch abermals wurde die Gunst der Stunde nicht genutzt und die Kimbern und Teutonen zogen abermals nicht gegen Rom sondern nahmen ihren Wanderzug nach Gallien wieder auf. Von den Römern immer beobachtet, kam es zu mehreren Gefechten, die meistens in einem Gemetzel für die Römer endete. Hervorzuheben sei im Jahre 107 v. Chr. die Vernichtung eines konsularischen Heeres durch die keltischen Tiguriner, die bekanntlich verbündete der Kimbern und Teutonen waren. Doch die größte Schmach sollte Rom noch bevorstehen. Es war der 6. Oktober 105 v. Chr. bei Arausio. Diese Schlacht zählte auch zu den schlimmsten Niederlagen des römischen Reiches. Der Tag vor den Nonen des Oktobers, galt in Rom auf immer als Unglückstag. Livius berichtet nach Valerius Antias: " 80.000 Römer und Bundesgenossen wurden getötet, 40.000 Trossknechte und Marketender dazu. Alle Beute wurde den Göttern geopfert. Die Gewänder der Gefallenen und Gefangenen wurden zerrissen, Gold und Silber in den Strom geworfen, die Pferde ertränkt, die Gefangenen an den Bäumen aufgehängt. Von dem ganzen Heer blieben nur 10 Mann übrig, die die traurige Kunde überbrachten." Auch wenn diese Zahlen, zwecks Propaganda übertrieben sein sollten, zeigen sie doch das Ausmaß der verheerenden Niederlage Roms. Die Kimbern hatten sich mit den Teutonen und ihren verbündeten der Führung ihres Königs Boiorix unterstellt Doch auch nach dem großen Sieg von Arausio verschmähten die Germanen den Zug nach Italien. Der Grund liegt im Dunkeln. Und hier teilten sich die Wege der Kimbern und Teutonen. Die Kimbern stießen über den Ebro nach Spanien vor, während die Teutonen und Ambronen durch Gallien zogen. Weder in Spanien noch in Gallien fanden die Germanen eine Heimat. Schließlich trafen sich Kimbern, Teutonen und Ambronen wieder an der Seine. Und sie marschierten ein drittes mal Richtung Italien. Die Zeit der Entscheidung war gekommen. Die beiden Heerhaufen liefen einige Zeit gemeinsam, dann trennten sie sich wieder. Teutonen und Ambronen wollten über die Westalpen, die Kimbern über die Ostalpen, was die Römer unter der Führung von Gajus Marius ausnutzten und in der Schlacht von Aix en Provence 103 v. Chr. am Tor zu den Alpen die Teutonen und Ambronen vernichtete. Angeblich wurden 100.000 inklusive Frauen und Kinder getötet. Die Römer berichteten, wie die Frauen der ambronischen Krieger mit Äxten und Schwertern sich der römischen Übermacht stellten. Als die Lage aussichtslos war, erhängten sich die Frauen mit ihren eigenen Zöpfen. Bevor den Kimbern ähnliches widerfuhr, konnten sie noch den Alpenpass überqueren und erlangten noch einen letzten Sieg über die römischen Legionen beim Flusse "Etsch". Feldherr Catulus wurde besiegt. So drangen die Kimbern doch noch nach Italien ein und fanden sich in der fruchtbaren Poebene, im gelobten Land wieder. Anscheinend hatten sie das liebliche Klima, gekochtes Fleisch, Brot und der wohlschmeckende Wein allmählich etwas umgänglicher gemacht. Sie wollten ein Dach über dem Kopf, Äcker bebauen, Vieh weiden, Wein statt Met keltern und Olivenbäume pflanzen. Doch Marius, der von der Niederlage des Catulus am Fuße der Alpen ausgegangen war, hatte seine Legionen in Eilmärschen in die Poebene geführt. Die Kimbern ließen ihm ausrichten, dass sie keinen Krieg wollten. Wenn Marius ihnen das Land lasse, wollen sie im Dienste Roms als Soldaten dienen. Marius führte ihnen stattdessen den gefangenen Teutonenkönig  Teutobod vor - erst jetzt erfuhren die Kimbern von der Vernichtung des Brudervolkes? Boiorix forderte Marius auf, ihm  Tag und Ort der Schlacht zu nennen. Sie fiel auf den 30. Juli 101 v. Chr. bei Vercellae (Vercelli). Der alte Fuchs Marius stellte seine Formationen so, dass die Kimbern gegen die Sonne kämpfen mussten. Auch kein Zufall war es, das die Schlacht in der größten Hitze stattfand. Für den Ausgang der Schlacht war gewiss auch die hochsommerliche Hitze ausschlaggebend, die den hünenhaften Kimbern zu schaffen machte. Es wird berichtet, dass ihnen der Schweiß in Strömen hinunter rann und sie sich zum Schutz der Sonne die Schilde vor das Gesicht hielten. Vielleicht war es dieser Umstand der Tacitus zu der Aussage verleitete: "Es fehle den Germanen an Durchhaltevermögen". Das furchtbare Ende der Kimbern hat Plutarch in erschüttender Weise festgehalten: " Als die Römer die Kimbern bis in die Verschanzungen zurückgedrängt hatten, trafen sie auf gerade zu tragische Szenen. Die Frauen standen schwarzgewandet auf den Wagen uns töteten die Fliehenden, die einen ihre Männer, die anderen ihre Brüder, wieder andere ihre Väter. Ihre kleinen Kinder erwürgten sie mit den Händen und warfen sie unter die Räder oder unter die Füße der Zugtiere; dann brachten sie sich selbst um. Eine Frau, sagt man, hing an einer aufgerichteten Deichsel; ihre Kinder hatte sie, mit Stricken an ihren Knöcheln festgebunden, zu beiden Seiten erhängt. Die Männer sollen, da es an Bäumen mangelte, den Strick um ihren Hals an den Hörnern der Rinder oder auch an deren Beinen angebunden, dann die Rinder mit stacheln angetrieben haben und zu Tode geschleift oder getrampelt worden sein". Sie wollten damit der Schmach der Sklaverei entgehen. Die Römer erlebten so die selben Szenen wie bei den Teutonen und Ambronen, die sie laut Überlieferung erstarren ließ. Trotzdem wurden 60.000 Gefangene genommen. Der Rest zog sich Richtung Norden zurück. Die Nachkommen der Gefangenen sollen sich 30 Jahre später als Gladiatoren, gemeinsam mit teutonischen Leidensgenossen, dem rebellierenden Sklavenzug des berühmten Spartacus angeschlossen haben, der einer Gladiatorenschule bei Capua entflohen war. Sie zogen plündernd durch Italien, bevor sie von den Römern 71 v. Chr. geschlagen werden konnten. Damit hatten die letzten Kimbern und Teutonen in Italien aufgehört zu existieren. Ihre furiosen Kämpfe gegen die römische Weltmacht bewogen Tacitus zu einem sehr respektvollen Satz über die Kimbern, die er als "jetzt ein kleiner Stamm, aber von ungeheuren Ruhm" bezeichnete. Die Teutonen kommen bei Tacitus nicht vor. Pytheas, erwähnte den Stamm der Teutonen bereits 325 v. Chr. In der Tat haben die Kimbern und Teutonen Weltgeschichte geschrieben, als sie sich 120 v. Chr. auf den Weg machten. Sie alle waren Keltoi (Kelten), ehe Cäsar das Bild korrigierte und sie als Völker der Germani (Germanen) bezeichnete. Im Jahre 5 n. Chr. überbrachte eine kimbrisch - harudische Gesandtschaft dem Kaiser Augustus in Rom ein wertvolles Sakralgeschenk und bat - laut Strabo - damit um Verzeihung für ihr einstiges Verhalten. Das könnte ein Indiz dafür sein, dass man sich in der dänischen Heimat über den von ihren Vorfahren im römischen Reich begangenen Feuersturm peinlich bewusst war. Andererseits hatten sie verzweifelt eine Heimat gesucht, um sich niederzulassen - zwanzig Jahre lang, nachdem sie 7.000 Kilometer durch Regen und Schnee und die Hitze des Südens zurückgelegt hatten. In Erinnerung bleibt eher ein entwurzelter, ausgemergelter Wanderzug landhungriger Menschen, als eine auf Zerstörung und Eroberung ausgerichtete Invasorenarmee. Die Kimbern und Teutonen waren nur Vorreiter germanischer Invasoren. Die Große Völkerwanderung sollte noch kommen und das römische Reich endgültig zum Einsturz bringen. ( Quellen: "Sturm über Europa" - Peter Arens, "Die Geschichte der Germanen" - Arnulf Krause, Karte: aus "Sturm über Europa" Arnulf Krause ).